Korrekturen

Eine amerikanische Familie. Er, alt und Ansätze zur Demenz. Sie, ewig sorgend und mit der Hoffnung auf ein letztes Weihnachten mit allen drei Kindern. Die Zeit vor dem Weihnachtsfest bietet in Jonathan Franzens “The Corrections” die Bühne für eine Erzählung voller Hoffnung, Verfehlungen, Lügen aber auch Hoffnung.

Kaum pauschale Gesellschaftskritik, kein Pathos aber auch kein kalter Defätismus. Eine sehr schöne Erzählung über eine nur scheinbar heile Familie, das Leben heute, die Sehnsucht nach familiärer Wärme und aufgezwängte Lebensentwürfe. Sehr zu empfehlen!

(Die Aussagen beziehen sich auf die englische Version; Ich weiss nicht, wie gut die deutsche Ausgabe “Die Korrekturen” die Stimmung des Buches erhalten kann).

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